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 Brokkoli tötet Magenkrebsbakterium
Brokkoli tötet MagenkrebsbakteriumForscher der Johns Hopkin University und des französischen Centre National de la Recherche Scientifique haben in Laborversuchen festgestellt, dass ein Inhaltsstoff des Brokkoli das Bakterium Helicobacter pylori abtötet. Letzteres gilt als Verursacher von Magengeschwüren und Magenkrebs und ist gegen Antibiotika gewöhnlich resistent. Selbst hoch wirksame Antibiotika-Cocktails vernichten nur 80 Prozent des Bakteriums. Zellen, die den Magen auskleiden, dienen dem Bakterium nämlich als Speicher – das macht seine Bekämpfung so schwer.

Sulforphan heißt das Zaubermittel im Brokkoli, das das Bakterium auch im Inneren der Zellen abzutöten vermag. Seine antibakterielle Wirkung ist schon seit längerem bekannt. Nun sollen klinische Tests seine Wunderwirkung gegen H. pylori beweisen. Vor allem die armen Bewohner Zentral- und Südamerikas, Afrikas und Asiens dürfte es freuen, denn dort sind teilweise 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung mit dem Bakterium infiziert.

Brokkoli ist übrigens eine Kulturform des Gemüsekohls und eine Wildform des Blumenkohls. Manchmal wird er auch Spargelkohl genannt. Brokkoli wird vor allem in Deutschland und in den Mittelmeerländern angebaut. Schon die Römer kannten ihn. Zum Verzehr eignen sich die grünen Blütenstiele und die Blütenknospen. Die beste Zeit für Brokkoli ist von Juli bis Oktober. Der feine Kohl enthält im Übrigen nicht nur Sulforphan, sondern auch Folsäure, Vitamin K und C und viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer und Mangan. Damit stärkt er unsere Abwehrkräfte, Augen, Haut und Nerven. Obendrein ist er gut verdaulich, gerne wird er im Ganzen oder in Röschen geteilt gekocht, als Suppe zubereitet oder überbacken oder auch roh in Salaten verwendet. Muskat passt sehr gut zu ihm. Zwiebeln und Knoblauch ebenso. Manche mögen ihn auch mit etwas Mayonnaise – über Geschmack lässt sich eben nicht streiten!

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LungeAm Koffein scheiden sich die Geister: Ja, es wirkt stimulierend und vertreibt vorübergehend die Müdigkeit. Koffein vermag auch die Herz- und Muskeltätigkeit anzuregen, die Bronchien und Blutgefäße zu erweitern und die Verdauung zu fördern. Mehr als drei Tassen oder Gläser koffeinhaltiger Getränke am Tag können aber zu Herzrhythmusstörungen führen, das Herzinfarktrisiko erhöhen und Magen-Darm-Beschwerden oder Schlafstörungen hervorrufen.
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