CT-Früherkennung von Lungenkrebs rettet Leben
CT-Früherkennung von Lungenkrebs rettet Leben
Lungenkrebs ist wohl gerade unter Rauchern eine der am meisten gefürchteten Diagnosen. Gefürchtet vor allem auch deshalb, weil viele Menschen diese Erkrankung mit einem Todesurteil gleichsetzen.
Glücklicherweise ist das heutzutage so nicht mehr richtig. Neue Medikamente und Operationsmethoden sorgen für eine immer bessere Behandelbarkeit von Lungenkrebs. Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist allerdings das Aufspüren des Tumors in einem möglichst frühen Stadium. Wird er erkannt, bevor sich Metastasen in anderen Organen gebildet haben, überlebt jeder zweite die Krebserkrankung. Kann man ihn bereits im Frühstadium entdecken und behandeln, steigt die Überlebensrate sogar auf 85 Prozent!
Für Früherkennung von Tumoren Computertomografie (CT) am besten geeignet
Welche bildgebende Methode aber ist am besten geeignet, um den Tumor so früh wie möglich zu erkennen? Um das herauszufinden, wurden in einer Studie des New York University Medical Center und der McGill Universität Röntgen und CT der Lunge miteinander verglichen (Lancet, 354:99-104). Das Ergebnis fiel überdeutlich zugunsten der CT aus: Während mit dem Röntgengerät bei eintausend über 60jährigen Rauchern lediglich in sieben Fällen ein Tumor in der Lunge gesehen wurde, konnten mit der CT 27 Krebsfälle aufgespürt werden - also knapp viermal so viele! Und von den mit der CT aufgespürten Tumoren befanden sich 83 Prozent noch im gut behandelbaren frühen Stadium 1; statistisch gesehen sollten von diesen 27 Fällen durch die frühzeitige Behandlung also über zwanzig Personen die Krebserkrankung überleben!
Siehe auch unsere Erläuterungen zur Raucher-Vorsorge gegen Lungenkrebs



