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Brustkrebs: Krebserkrankung Nr.1 bei Frauen in Deutschland

In Deutschland erkrankt etwa jede zehnte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Damit steht der Brustkrebs nach wie vor an erster Stelle der Krebserkrankungen von Frauen, noch vor Darmkrebs und der Krebserkrankung von Gebärmutter und Eierstöcken. In den Frühstadien ist Brustkrebs heute meistens heilbar. In den nachfolgenden Stadien muss dagegen die Brust häufig amputiert werden. Die Ursachen für die Erkrankung sind noch nicht hinreichend geklärt. Man weiß aber inzwischen, dass gesunde Ernährung und Sport eine vorbeugende Wirkung haben. Übergewicht und Nikotin können das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, erhöhen.

Brustkrebs frühzeitig erkennen

Ab etwa dem 40. Lebensjahr nimmt das Erkrankungsrisiko deutlich zu. Deshalb wird ab diesem Alter die Mammographie empfohlen. Mittlerweile gibt es hierzulande flächendeckend für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren die kostenlose Screening-Mammographie. Die Diagnosekliniken in Hamburg und München bieten neben der digitalen Röntgenuntersuchung (Mammographie) auch die strahlungsfreien Methoden der Ultraschalluntersuchung (Sonographie) und der MR-Mammographie an. Bei allen Methoden sind die Expertise der untersuchenden Ärzte und die Gerätequalität von besonderer Bedeutung. Die Diagnosekliniken erfüllen die hohen Kriterien, die an eine anspruchsvolle und moderne Diagnostik gestellt werden. Ziel ist, den Brustkrebs möglichst früh zu erkennen, da dies die Heilungschancen deutlich erhöht.

Bei der digitalen Mammographie können durch die computergestützte
Auswertung der Bilder zusätzliche Aufnahmen vermieden werden. Dadurch
wird die Röntgenstrahlung bei diesem Verfahren reduziert. Einen jährlichen Brustultraschall empfehlen Experten ab dem dreißigsten Lebensjahr. Die Ultraschalluntersuchung eignet sich besonders bei jüngeren Frauen, die noch ein festes, dichtes Brustgewebe haben. Die strahlungsfreie MR-Mammographie gilt mittlerweile als ein treffsicheres Verfahren in der Brustkrebsvorsorge. Sie wird vor allem zur Differenzierung von gut- oder bösartigen Herden eingesetzt, wenn das Mammographie- und Mammasonographie-Ergebnis nicht eindeutig ist.

Brustkrebs im Frühstadium bereitet in der Regel weder Schmerzen noch andere Beschwerden. Allerdings gibt es einige Anzeichen, die auf Brustkrebs hindeuten können: z.B. neu aufgetretene Knoten oder Verhärtungen in der Brust, eingezogene Brustwarzen, Hautveränderungen rund um Brustwarze und Warzenvorhof, Absonderungen aus der Brustwarze (vor allem blutige), plötzliche Rötungen der Brust, über ein Zentimeter große Knoten in der Achselhöhe.

Bei einem Verdacht auf Brustkrebs raten wir zu einer gynäkologischen Untersuchung in der Diagnoseklinik. Frühzeitig erkannt hat Brustkrebs ausgezeichnete Heilungschancen, die bei über 80 Prozent liegen. Deshalb sollten Sie die Möglichkeiten der Vorsorge unbedingt in Anspruch nehmen.

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