Früher erkennen.


Besser behandeln.


Gezielter vorsorgen.

Osteoporose | Früherkennung | Knochenschwund | Beschreibung der Krankheit

Wenn die Knochen ihre Kraft verlieren…

Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen, in deren Verlauf immer mehr Knochenmasse abgebaut wird. Deshalb wird die Krankheit auch als "Knochenschwund" bezeichnet. Durch den Abbau der Knochenmasse wird der Knochen instabil und bricht schließlich. Am häufigsten sind Oberschenkelhals- und Wirbelbrüche.

In Deutschland werden jedes Jahr bei 130.000 Menschen Knochenbrüche behandelt, die auf Osteoporose zurückzuführen sind. Jeder dritte Patient mit Osteoporose-Knochenbrüchen ist aufgrund der Beschwerden nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen und auf fremde Hilfe angewiesen.

Osteoporose stellt die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter dar: Sieben Millionen überwiegend ältere Menschen leiden in Deutschland an Osteoporose. Frauen sind häufiger betroffen als Männer: Ein Drittel aller Frauen im Alter über 60 Jahren lebt mit der Diagnose "Knochenschwund".

Weil die Krankheit bei bereits bestehenden Knochenbrüchen nur sehr schwer behandelt werden kann, ist es wichtig, durch Vorsorgeuntersuchungen das Osteoporose-Risiko rechtzeitig zu erkennen. So wird der Zerstörung der Knochenmasse in einem frühen Stadium entgegengewirkt und Knochenbrüche werden verhindert.

Eine erste Knochendichtemessung ist ab einem Alter von 45 Jahren empfehlenswert. Bei einer langfristigen Behandlung mit Kortison, einer Schilddrüsenerkrankung, Rheuma oder anderen Risikofaktoren ist die Osteoporose-Messung auch früher ratsam.

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