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Lungenkrebs | Luftschadstoffe | Früherkennung | Raucher-Vorsorge

Lungenkrebs oft arbeitsbedingt

Lungenkrebs durch Luftschadstoffe

Fast jeder zehnte Lungenkrebsfall ist arbeitsbedingt - ausgelöst durch Luftschadstoffe. Das zumindest gab der Mediziner Prof. Dennis Nowak zum 44. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie vom 26. bis 29. März 2003 in München bekannt.

So könne man von 3.600 neuen Asbestkrankheiten und rund 1.000 Asbesttoten pro Jahr ausgehen. Der Grund dafür, so Nowak, sei der sorglose Umgang mit Asbest in früheren Jahrzehnten. Das wird auch der Grund sein, weshalb sich diese Zahl in den kommenden 20 Jahren noch verdoppeln oder gar verdreifachen wird. Lungenkrebs hat eine lange Latenzzeit.

Raucher und Lungenkrebs

40.000 Menschen sterben in Deutschland pro Jahr an Lungenkrebs. Der Griff zur Zigarette ist nach wie vor die Hauptursache. Bei Männern steht Lungenkrebs an erster Stelle der Krebstodesursachen, bei Frauen an dritter Stelle. Die Bilanz sieht mehr als traurig aus: Lediglich 15 Prozent aller Lungenkrebskranken überleben die ersten fünf Jahre. Nur 30 Prozent können operiert werden, davon hat nur ein knappes Drittel wirkliche Heilungschancen. Für die anderen 70 Prozent bringt eine Lungenkrebsbehandlung nur zeitweise Linderung.

Dabei hat Lungenkrebs, wenn er denn nur früh genug erkannt wird, Heilungschancen von über 90 Prozent. Allerdings ist er auch sehr tückisch und verursacht zunächst keine Beschwerden. Auswurf und Husten sind uncharakteristische Symptome, und erst später entwickeln sich Schmerzen, Atemnot und blutiger Auswurf. Ein Grund mehr für eine Früherkennung und regelmäßige Vorsorge-Checks - vor allem für Raucherinnen und Raucher!

Artikel aus dem Archiv Ihrer Vorsorge-Klinik, der Diagnoseklinik.