Früher erkennen.


Besser behandeln.


Gezielter vorsorgen.

MRT schwebt über der Alten Oberpostdirektion

Sechs Tonnen schwerer MRT schwebt über der Alten Oberpostdirektion in Hamburg

Hamburg, 28.10.2012.

Mehrere große High-Tech-Diagnostikgeräte wurden heute über das Dach der Alten Oberpostdirektion am Stephansplatz in die Diagnoseklinik Hamburg eingebracht. Ein sechs Tonnen schwerer 3.0 T Magnetresonanztomograph (MRT) und ein 2,5 Tonnen schwerer 256-Zeilen-Computertomograph (CT) mussten dafür unter erheblichem Aufwand mit einem Kran in das 4. Obergeschoss des Gebäudes in rund 25 Meter Höhe transportiert werden. Der 350-Tonnen-Kran setzte die Geräte dann rund 38 Meter vom Drehpunkt entfernt ab. Um die Geräte an ihren Zielort zubringen, war in den vergangenen Wochen eine 2,50 Meter x 3,50 Metergroße Öffnung in die Betondecke der Alten Oberpostdirektion gestemmt worden. Der Kranführer musste bei der Anlieferung Präzisionsarbeit leisten: Er konnte selbst nicht sehen, wo die Großgeräte abgesetzt werden mussten, sondern musste per Funk von einem Kollegen, der sich auf dem Dach befand, geleitet werden.

Der neue 3.0 Tesla MRT Ingenia arbeitet ohne Röntgenstrahlung und ist voll digital. Er bietet sehr viel kürzere Untersuchungszeiten und eine hohe Bildqualität für eine verlässliche Diagnose. Auch die 70 cm weite Öffnung des Magneten sorgt für einen besonders hohen Service und eine angenehme Untersuchungssituation. Das Gerät ermöglicht auch in Kombination mit Ultraschallwellen die Behandlung von gutartigen Tumoren in der Gebärmutter und bietet damit erstmalig in Hamburg eineTherapie dieser Myome ohne operativen Eingriff.

Der Brilliance iCT ist ein Computertomograph, der bis zu 256 Körperschichten gleichzeitig erfassen kann und noch schnellere Untersuchungen bei geringerer Strahlendosis ermöglicht. Mit dieser Technologie können detaillierte und dreidimensionale Bilder eines ganzen Organs ohne invasiven Eingriff innerhalb kürzester Zeit geliefert werden, um damit z.B. frühzeitig Hinweise auf einen Herzinfarkt zu entdecken.

Bisher arbeiten in der Klinik am Stephansplatz Internisten, Kardiologen,
Pneumologen, Schlafmediziner und Gynäkologen (darunter z.B. Prof. Dr.
Thomas Meinertz, Prof. Dr. Helgo Magnussen und Prof. Dr.
Bernhard-Joachim Hackelöer).

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