Nahrungsmittel-Allergien | Häufig gestellte Fragen |Diagnoseklinik München
Die wichtigsten Fragen zu Nahrungsmittelallergien
Wie entsteht eine verzögerte Nahrungsmittelallergie?
Durch Schädigung des Dünndarms (z.B. durch Stress, Infektionen, Medikamente) können andere Nahrungsmittelbestandteile als üblich in die Blutbahn gelangen. Bestimmte Bereiche dieser Nahrungsmittel werden vom Immunsystem als "Antigene" erkannt, und es werden spezifische IgG-Antikörper dagegen gebildet. Daraus entstehen Immunkomplexe, die sich in verschiedenen Geweben, Organen und Gefäßsystemen ablagern können. Immunkomplexe werden über Entzündungsreaktionen abgebaut. Wenn dies immer wieder geschieht, kommt es zu chronischen Entzündungen, die die umliegenden gesunden Zellen schädigen und verschiedene Beschwerden wie Magen-Darm-Probleme oder chronische Hautprobleme auslösen können.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Typ I und einer Typ III Allergie?
Nahrungsmittel-Allergien vom Typ III zählen zu den so genannten IgG-vermittelten Immunreaktionen. Sie laufen mit einer erheblichen zeitlichen Verzögerung zum Verzehr des Nahrungsmittels ab. Ein Zusammenhang von bestimmten Beschwerden und einer solchen Nahrungsmittel-Allergie wird deshalb oft nicht einfach erkannt. Die klassische allergische Reaktion vom Typ I erfolgt im Gegensatz dazu als IgE-vermittelte Sofortreaktion unmittelbar nach dem Verzehr des Nahrungsmittels.
Sie führt zu den allgemein bekannten Symptomen wie starken Hautreaktionen oder Schwellungen (z. B. der Zunge), die von der betreffenden Person oft zutreffend als Nahrungsmittel-Allergie erkannt werden.
Wann könnte eine Blutuntersuchung auf verzögerte Nahrungsmittelallergien für mich in Frage kommen?
Wenn Sie folgende Symptome haben:
- Chronische Hautprobleme: Neurodermitis (Atopisches Ekzem), Schuppenflechte (Psoriasis), Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz
- Kopfschmerz, Migräne
- Rheumatische Erkrankungen, Gelenkschmerz
- Chronische Hautprobleme: Neurodermitis (Atopisches Ekzem), Schuppenflechte (Psoriasis), Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz
- Aufmerksamkeitsdefizite: chronische Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, ADS, ADHS
- Chronisches Übergewicht
- Bestimmte Nahrungsmittel werden nicht gut vertragen
- Häufig Müdigkeit nach der Mahlzeit
- Stärkere Gewichtsschwankungen von Tag zu Tag
- Fasten führt zum Rückgang der Beschwerden
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