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Nahrungsmittel-Allergie | Diagnoseklinik München

Wir finden Ihre Nahrungsmittel-Allergie

Eine Blutabnahme reicht

Ob der Körper gegen bestimmte Nahrungsmittel IgG-Antikörper bildet, die zu einer verzögerten Nahrungsmittel-Allergie führen können, kann man mit verschiedenen Bluttests feststellen. Nach einer ausführlichen Anamnese sucht unser Ernährungsspezialist vor Ort die auf Sie zugeschnittenen Laboranalysen aus und führt bei Ihnen eine Blutabnahme durch.

Hintergrund der Blutbestimmung

Nahrungsmittel-Allergien vom Typ III zählen zu den so genannten IgG-vermittelten Immunreaktionen. Diese IgG-Antikörper können im Labor bestimmt werden. Das durch die IgG-Antikörper vermittelte Krankheitsbild ist vielfältig: Symptome im Magen-Darm-Bereich sind z.B. Durchfall, Blähungen oder Übelkeit. Aber auch Reaktionen der Haut, Kopfschmerzen sowie Gelenkerkrankungen und chronisches Übergewicht können durch verzögerte Nahrungsmittelallergien verursacht sein.

Die Beschwerden treten mehrere Stunden bis Tage nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel auf. Es wird geschätzt, dass bis zu 40% der Bevölkerung eine verzögerte Nahrungsmittelallergie (Typ III) haben.

Weiteres Vorgehen

Ihre Blutprobe wird an ein spezialisiertes Labor gesendet. Nach ca. zwei Wochen liegt das Ergebnis mit einer Auswertung vor. Wir erklären Ihnen bei Ihrem nächsten Besuch Ihr persönliches Testergebnis und – was sehr wichtig ist – einen individuell erstellten Ernährungsplan und überreichen Ihnen Ihre persönlichen Befundunterlagen.

Behandlung einer Nahrungsmittelallergie Typ III

Die Therapie einer verzögerten Nahrungsmittel-Allergie verläuft in drei Schritten:

  1. Auslassen der Nahrungsmittel, gegen die IgG-Antikörper in erhöhter Menge vorliegen. Je nach vorliegender Antikörpermenge verzichtet man zwischen drei und zwölf Monaten konsequent auf diese Nahrungsmittel. In der Regel bessern sich die Beschwerden nach ca. einer Woche deutlich und gehen häufig bei konsequenter Auslass-Ernährung vollständig zurück.
  2. Die ausgetesteten Nahrungsmittel, gegen die keine erhöhten IgG-Antikörpermengen vorliegen, sollte man in einer fünf-Tage-Rotationsernährung zu sich nehmen. D.h. ein erlaubtes Nahrungsmittel sollte man nach dem Verzehr vier Tage lang nicht essen und erst wieder ab dem fünften Tag zu sich nehmen.
  3. Nach der Auslassphase kann man die gemiedenen Nahrungsmittel einzeln wieder einführen. Wichtig ist die schrittweise Einführung mit längeren Pausen zwischen den einzelnen Nahrungsmitteln, so dass man feststellen kann, ob noch ein Nahrungsmittel dabei ist, das man nicht verträgt.

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