Diagnostik für Parkinson-Erkrankungen | Diagnose Morbus Parkinson
Parkinsonsche Bewegungsstörungen - eine ganze Familie von Erkrankungen
Kribbeln, Zittern, Vergesslichkeit, unkoordinierte oder verlangsamte Bewegungen, Muskelstarre - all diese Beschwerden können bei einer Parkinson-Erkrankung auftreten. Diese Erkrankung betrifft rund 280.000 Menschen in Deutschland. Oftmals wird deshalb auch heute noch bei entsprechenden Symptomen ohne weitere Untersuchungen gleich die Diagnose "Morbus Parkinson" gestellt und eine medikamentöse Behandlung mit Dopamin-Ersatzstoffen begonnen.
Studien haben jedoch ergeben, dass bis zu 25% der unter der Diagnose "Morbus Parkinson" behandelten Patienten in Wirklichkeit nicht an einem Parkinson-Syndrom leiden.
Je mehr man das Gehirn und seine Krankheiten erforscht, desto deutlicher stellt sich heraus: Derartige Beschwerden werden nicht nur von Parkinson verursacht. Vielmehr lösen eine ganze Reihe von anderen Störungen des Nervensystems - inzwischen unter dem Begriff "nicht-typische-Parkinson-Erkrankungen" zusammengefasst - derartige Beschwerden aus. Eine eindeutige Unterscheidung ist ohne weiterführende Untersuchungen oft nicht möglich.
Wenn die Diagnose Parkinson nicht eindeutig gestellt werden kann, ist unsere Empfehlung, die Untersuchung DaTSCAN™ durchzuführen, um eine Differenzierung zwischen essenziellem Tremor und dem Parkinson-Syndrom leisten zu können.
Weitere Informationen



