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Vorbeugung | Arteriosklerose | Angina Pectoris (Koronare Herzkrankheit) | Herzinfarkt

Volkskrankheit Herzinfarkt

Viele Millionen Menschen leiden unter der so genannten koronaren Herzkrankheit. Darunter versteht man eine Mangeldurchblutung des Herzmuskels, verursacht durch verengte Herzkranzgefäße. Diese Mangeldurchblutung führt - vor allem unter Belastung - zu einem Missverhältnis von angebotenem und benötigtem Sauerstoff.

Arteriosklerose der Herzkranzgefäße

Einer der Hauptauslöser dafür ist die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße: An den Innenwänden der Arterien bilden sich Kalkablagerungen, die den Blutstrom behindern, die Durchblutung des Herzens beeinträchtigen oder sie komplett von der Versorgung abschneiden. Weisen die Herzkranzgefäße eine Durchblutungsstörung auf, können Angina pectoris mit Brustschmerzen und - bei völligem Verschluss der Gefäße - sogar ein Herzinfarkt die Folgen sein. Diesen erleiden in Deutschland rund 300.000 Menschen jährlich, die koronare Herzkrankheit ist hierzulande die häufigste Todesursache.

Angina pectoris: Begriff

Unter dem Begriff Angina pectoris werden die Beschwerden einer koronaren Herzkrankheit zusammengefasst. Ausgelöst werden diese Beschwerden aufgrund des erhöhten Sauerstoffbedarfs des Herzmuskels, die im Endeffekt zu sogenannten Koronarspasmen (krampfartige Verengung der Herzkranzgefäße) führen können. Dazu zählen körperliche oder psychische Belastung, Aufregung, Kälte oder zu ausgiebige Mahlzeiten. Der Angina-pectoris-Schmerz kann ein dumpfes Druckgefühl oder aber ein Brennen hinter dem Brustbein sein. Dieser Schmerz kann auch in den linken oder rechten Arm, in die Schultern, den Hals, die Wangen und Zähne, manchmal sogar bis in die Magengegend ausstrahlen. Er dauert zwischen fünf und 20 Minuten. Geht die körperliche Belastung vorüber, verschwindet auch der Schmerz. Nitroglyzerin lindert innerhalb von zwei bis fünf Minuten die Beschwerden wesentlich.

Risikofaktoren - Vorbeugung

Zu den Risikofaktoren zählen erhöhte Blutfette (Cholesterin), Stress, Rauchen, Diabetes mellitus, Übergewicht und Bluthochdruck. Die wichtigste Vorsorge ist die Verringerung dieser Risikofaktoren. Darüber hinaus gibt es verschiedene Verfahren zur Dehnung der Herzkranzgefäße und als letzten Schritt die Bypass-Operation.

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