Vorsorge Darmkrebs | Darmspiegelung | Koloskopie | Häufige Fragen
Häufige Fragen
Ist Darmkrebs vererbbar?
Das Risiko im Vergleich zur 'Normalbevölkerung' ist zumindest erhöht. Menschen, die an Polyposis, einer erblichen Polypenkrankheit leiden, tragen ein Darmkrebsrisiko von nahezu 100 Prozent. Deshalb müssen sie besonders überwacht und behandelt werden.
Welche Vorsorge ist ratsam, wenn andere Familienmitglieder betroffen sind?
Wir empfehlen Ihnen Hämocculttest und Koloskopie - am besten zehn Jahre vor dem Lebensalter, in dem Darmkrebs bei anderen Familienmitgliedern aufgetreten ist. Bei Polypenkrankheit sind Koloskopien jährlich ab dem zehnten Lebensjahr notwendig.
Welche Symptome deuten auf Darmkrebs hin?
Darmkrebs im Anfangsstadium macht sich leider nicht bemerkbar. Höchstens durch Müdigkeit oder Abgeschlagenheit. Im späteren Stadium treten Bauchschmerzen, Blut im Stuhl (kann durchaus versteckt sein) und Stuhlunregelmäßigkeiten wie Durchfall oder Verstopfung auf.
Welche Untersuchungen gehören zur Vorsorge?
Körperliche Untersuchung, Hämocculttest und Koloskopie.
Wie oft sollte eine Koloskopie wiederholt werden?
Bei negativem Befund ab dem 45. Lebensjahr alle fünf Jahre.
Lässt sich Darmkrebs heilen?
Im Frühstadium auf jeden Fall, die Chance auf Heilung liegt dann bei 100 Prozent. Sind schon Metastasen vorhanden, liegt die durchschnittliche Überlebenszeit bei neun bis zwölf Monaten.
Ist eine Koloskopie mit Schmerzen verbunden?
Die virtuelle Koloskopie ist nicht mit Schmerzen verbunden, denn hier werden digitale Bilder des Darms 'untersucht'. Die konventionelle Koloskopie empfinden viele Patienten als unangenehm.
Spielt die Ernährung eine Rolle bei der Entstehung von Darmkrebs?
Eindeutige Untersuchungsergebnisse liegen leider nicht vor. Viel Fleisch und wenig Ballaststoffe werden als Risikofaktoren eingeschätzt. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sollen den Darm vor Krebs schützen.
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